MIND-Diät für kluge Kinder


Nahrung fürs Gehirn
MIND-Diät für kluge Kinder
mauritius images / Westend61

Eine gesunde Ernährung kann das Risiko für viele Erkrankungen erheblich reduzieren – auch bei Kindern. Eine Studie legt nun nahe, dass bestimmte Ernährungskonzepte sich sogar positiv auf die Hirnleistung auswirken.

Mit der MIND-Diät gegen Alzheimer?

Die richtige Ernährung ist ein wichtiger Faktor für ein gesundes Leben – und auch für die Leistungsfähigkeit. Das gilt auch für die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Mit der MIND-Diät haben Forschende sich das zu Nutze gemacht. Das Ernährungskonzept soll nicht nur Erkrankungen von Stoffwechsel, Herz und Gefäßen reduzieren, sondern auch das Fortschreiten von Alzheimer verlangsamen. Neu ist nun, dass sich diese positiven Effekte auf das Gehirn auch auf die Hirnleistung von Schulkindern übertragen lassen sollen.

Gutes Essen, schlechtes Essen

Die MIND-Diät kombiniert die Mittelmeer-Diät mit der DASH-Diät, also die Prinzipien zweier bekannter und gut erforschter Ernährungsformen. Das MIND-Konzept unterscheidet dabei zwischen guten Lebensmitteln, die in großen Mengen verzehrt werden sollten und schlechten Lebensmitteln, die eher zu meiden sind.

Viel essen sollte man:

  • grünes Blattgemüse und anderes Gemüse
  • Nüsse
  • Beeren
  • Bohnen
  • Vollkornprodukte
  • Meeresfrüchte
  • Geflügel
  • Olivenöl. 

Zu meiden sind – wenig überraschend – rotes Fleisch, Butter- und Margarine, Käse, Gebäck, Süßigkeiten und frittierte Speisen oder Fast Food.

Bei älteren Menschen zeigte sich unter einer solchen Diät ein geringerer Abbau ihrer geistigen Leistungsfähigkeit (gleiches gilt allerdings auch für Personen, die „nur“ eine Mittelmeerdiät einhielten).

Aufmerksamer und geistig leistungsfähiger

Doch was hat das nun mit Schulkindern zu tun? Eine aktuelle Studie konnte nachweisen, dass Kinder zwischen 7 und 11 Jahren unter der MIND-Diät bei geistigen Aufgaben besser abschnitten als Kinder in einer Vergleichsgruppe. Auch ihre Aufmerksamkeit war höher und ihr Risiko für Übergewicht geringer. Grund dafür könnte sein, dass die MIND-Diät oxidativen Stress und Entzündungsprozesse im Körper reduziert. Eine Auswirkung, die sich dann auch bei der Gehirnleistung bemerkbar macht. Es könnte sich also durchaus lohnen, Elemente der MIND-Diät in den familiären Speiseplan zu integrieren.

Quellen:

Das Team der St. Martins-Apotheke

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